Achtung! Faule Masche mit 100 Dollar PaidMailer

Immer wieder lockt das leicht verdiente Geld und genau davon leben Betrüger. Sie nutzen ohne Scham genau diese Nische und locken so Tausende Nutzer mit dem Versprechen des leicht verdienten Geldes – profitieren werden aber nur die Programmbetreiber und niemals der hoffungsfrohe Nutzer der einen Nebenverdienst sucht.

Derzeit gibt es wieder mal ein paar “sensationelle” PaidMailer welche schnelles Geld versprechen und zwar im fünfstelligen Bereich. icon cool Achtung! Faule Masche mit 100 Dollar PaidMailer

Michael Krainz vom Einstiegshilfe Webbusiness Blog schreibt dazu folgendes:

Sie erhalten für betrachtete Emails (für 60s) und Bannerklicks jeweils 100 Dollar. Ab einer Summe von 20.000-25.000 Dollar können Sie sich diese ausbezahlen lassen. Unterstützt werden nahezu alle Bezahlsysteme wie Paypal, Liberty Reserve, Moneybookers, etc. Das Beste daran ist: 25.000 Dollar = 25.000 Dollar. Unglaublich, oder? Aber einen Versuch ist es Wert meine ich. Auch wenn man Paidmailer nicht mag, wie ich auch. Ihr Risiko: ca. 5h Arbeit für 30 Tage.

So etwas auf einem Blog zu schreiben, der als Einstiegshilfe fürs Webbusiness geführt wird, halte ich für – gelinde ausgedrückt – fahrlässig. Hier werden wohl hauptsächlich Internetneulinge oder zumindest unerfahrene Nutzer lesen und sich dann natürlich unter seinem Ref-Link anmelden um dann spätestens bei Erreichen der angekündigten Auszahlungsgrenze ihre erste, oder erneute Enttäuschung zum Thema Geld verdienen im Internet hinnehmen zu müssen.

Jeder der ein wenig realistisch denkt, müsste doch überlegen: Wieviel muss so eine PaidMail den Werbenden kosten, wenn jeder User fürs Ansehen 100 US Dollar bekommt? Das wären bei nur 10.000 Mitgliedern eines Paidmailers (die genannten haben ein Vielfaches) schon 1 Mio US Dollar für eine Werbemail!

Diese Art PaidMail-Programme hat es schon vor 10 Jahren gegeben und schon damals haben sie nicht bezahlt.
Sie leben davon, dass sich immer wieder Leute sagen: “Kostet ja nix, probier ich mal”.
Kostet es wirklich nichts? FALSCH! Es kostet eure Zeit und Energie und beides ist Geld wert.
5 Std. täglich sagen wir mal á 8,00 Euro (für einen ungelernten Nebenjob) sind bei den nötigen 30 Tagen schon ein nettes Zusatzgeld von 1.200,00 Euro die man durch seine Arbeitskraft und -zeit investiert.
Ganz abgesehen davon, dass hier neben dem Hauptjob, den dieser Interessentenkreis sicher noch außerhalb des Internets hat, dann keine Zeit mehr bleibt, sich etwas Solides im Internet aufzubauen.

Es gibt ausreichend Möglichkeiten sich auch als Internetverdienst-Neuling einen Zusatzverdienst aufzubauen, ersparen Sie sich also besser diesen Frust durch die Bekanntschaft mit diesen Scam-Programmen.

Jeder Tag hat seine Chancen – nutze sie!

Jones

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7 Responses to “Achtung! Faule Masche mit 100 Dollar PaidMailer”

  1. Hallo lieber Blogbetreiber,

    bevor Sie Kritik aussprechen und das auch noch öffentlich, lesen Sie mal alle Artikel in meinem Blog und befragen Sie meine Blogleser.

    Ich kläre auf und zocke niemanden ab.

    Aber das erkennt man nur wenn man auch alles liest.

    Sorry für die schroffe Wortwahl aber das kann ich nicht auf mir sitzen lassen.

    Michael Krainz

  2. Ach ja,

    bitte um entfernung des links zu meinem Blog, der relativierung meines artikels in ihrem blogaertikel und um aufklärung ihrer leserschaft.

    danke

    michael krainz

  3. Hallo Michael,

    ich habe nie behauptet, dass Sie jemanden abzocken. Das tun diese speziellen PaidMailanbieter.

    Ich finde es nur leichtfertig, dass Sie Ihre Leser dazu auffordern, diese Paidmailer auszuprobieren.
    Zitat aus Ihrem Beitrag:
    Aber einen Versuch ist es Wert meine ich. Auch wenn man Paidmailer nicht mag, wie ich auch. Ihr Risiko: ca. 5h Arbeit für 30 Tage.

    Damit unterstützen Sie leider diese Scammer.
    Ich möchte mich auch keinesfalls als Wächter aufspielen, mein Anliegen ist einzig und allein zu zeigen, dass es eben keine clevere Art ist Geld zu verdienen wenn man mit dieser Art PaidMailer seine Zeit vertrödelt.

    Ich habe fairer Weise zu Ihrem Blog verlinkt, damit sich auch meine Leser ein genaues Bild von Ihren Artikeln und der Diskussion zum Thema machen können.

    Immerhin haben Sie nun Ihre Ref-Links durch neutrale Links ersetzt ;)

    Gruß
    Jones

  4. Gibt´s nicht, völlig absurde Angebote. USD 100 pro betrachtete E-Mail oder Bannerklick, hahaha!

    Zuverlässige, stabile Paidmailer bezahlen ja höchstens einige Cent pro betrachtete Werbemail oder Bannerklick.

  5. Frage: Wie soll sich ein solcher Dienst finanzieren? Wer glaubt, dass man mit Paidmails 20.000 Dollar o. mehr pro Monat(?) verdienen kann, der hat schlichtweg nicht alle Latten am Zaun…

  6. ich bin allgemein nicht von Paidmailern überzeugt.
    Der Einzige der dabei Profit macht ist der Anbieter. Deshalb würde ich niemals jemandem empfehlen (außer einem Minderjährigen, der sich noch nicht bei z.B. Affiliate Netzwerken anmelden kann).
    Meiner Erfahrung nach wird man nur mit Anrufen genervt, (wenn man die Nummer leichtfertig offenbart) mit Spam überhäuft (natürlich hat man eine extra adresse angelegt) und einfach unterbezahlt für s Werbung anklicken und Gewinnspiel anmelden.
    Zum Vergleich es gibt ein Affiliate Programm von einem berühmten Unternehmen, das ein iPad o.Ä. als Preis anbietet. Der Affiliate bekommmt pro Deppen, der sich anmeldet 2 – 5 Cent und der, der sich über ein Paidmailnetzwerk anmeldet nur 0,5 Cent. Paidmail-Dienste sind also einfach nur Adressensammler bzw Vermittler oder gute Affiliates.

    Ich habe auf meinem Blog auch Ref-Links, natürlich, jeder will ja profitieren (wegen der Anmerkung zum alten Michel)

  7. Hallo Chris,

    Ref-Links sind überhaupt kein Problem – solange es sich nicht einfach um schnöde Abzocke oder wie in diesem Beispiel um das es hier geht, dumme Angebote handelt, die den User schlicht ausnutzen und dann nicht zahlen.
    Gruß
    ~Jones

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